Ein Dachboden irgendwo in Konstanz. Links steht ein vollbeladener Karren, dahinter ein Schrank mit den Bänden der Marx-Engels-Werke und Bildern von linken KonstanzerInnen, daneben befindet sich eine alte Reliefkarte des deutschsprachigen Europa. Über einer Stange hängt das rote Banner des Konstanzer Ortsvereins der IG Druck und Papier geworfen; darunter signalisieren zwei kleine Nationalfähnchen die nahe Grenze. An ihr war der Hitler-Attentäter Georg Elser festgenommen worden; der Fernschreiber, über den am Abend des 8. November 1939 die Nachricht von Elsers Verhaftung nach Berlin tickerte, steht ebenfalls im Durcheinander des Dachbodens.
Und mitten drin sitzt Hanswurst in seinem Ohrensessel, daneben sein Kumpel Fred, die Ratte. Beide unterhalten sich darüber, dass man sich auch früher schon wehren musste, um mehr zu bekommen als bloß die Krümel vom Tisch der Reichen, dass Solidarität auch brüchig werden kann, aber ohne ein Zusammenstehen nichts erreicht wird, dass in der Konstanzer Geschichte Anordnungen von oben immer wieder mit viel List und Mut unterlaufen wurden …
Unterbrochen wird die von Albert Kümmel-Schnur und André Jürgensmeier produzierte Geschichte von sechs Statements engagierter KonstanzerInnen, die von gegenwärtigen Zuständen und aktuellen Konflikten berichten.
Das Video erscheint im Frühjahr 2021. Mehr Informationen demnächst an dieser Stelle. Die Fotos wurden während der Dreharbeiten aufgenommen.